mema consulting
Startseite Über uns
Lösungen
M365 Basis & Sicherheit Teams, Exchange & OneDrive Power Platform Microsoft Copilot & KI Dynamics 365 Sales Dynamics 365 Customer Service Dynamics 365 Field Service Wartungsvertrag
Blog Referenzen Kontakt Erstgespräch buchen
Startseite › Blog › OneDrive vs. SharePoint
Microsoft 365

OneDrive vs. SharePoint: Was braucht euer Unternehmen wirklich?

25. Februar 2026 · 6 Min. Lesezeit

Die kurze Antwort zuerst

OneDrive: Eure persönliche Cloud-Ablage. Für Dateien, die (noch) nur euch gehören.
SharePoint: Die gemeinsame Ablage des Unternehmens. Für alles, was Teams und Abteilungen teilen.

In der Praxis verschwimmt diese Trennung schnell — und das sorgt für Verwirrung. Dateien liegen an den falschen Orten, Berechtigungen stimmen nicht, und am Ende sucht jeder woanders.

Was ist OneDrive?

OneDrive ist technisch gesehen euer eigener SharePoint-Bereich — aber mit einem wichtigen Unterschied: Standardmäßig sieht niemand anderes hinein.

OneDrive ist der richtige Ort für:

  • Dokumente, die ihr gerade erstellt und noch nicht freigegeben sind
  • Persönliche Notizen, Entwürfe, temporäre Dateien
  • Dateien, die ihr von verschiedenen Geräten aus braucht
  • Private Ordner, die nicht zum Firmen-Wissen gehören

Wichtig: Wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, wird sein OneDrive-Inhalt nicht automatisch übertragen. Was dort liegt, ist personengebunden. Alles, was für die Firma wichtig ist, gehört deshalb nicht dauerhaft in OneDrive.

Was ist SharePoint?

SharePoint ist das Herzstück der gemeinsamen Dateiablage in M365. Jede Teams-Gruppe hat automatisch eine SharePoint-Seite im Hintergrund — dort liegen die Dateien, die ihr in Teams hochladet.

SharePoint ist der richtige Ort für:

  • Alle Dokumente, die mehr als eine Person braucht
  • Aktuelle Vorlagen, Formulare, Handbücher
  • Projekt-Dokumentation
  • Alles, was dauerhaft für das Unternehmen relevant ist
  • Abteilungs-spezifische Ablagestrukturen

SharePoint erlaubt feine Berechtigungssteuerung: Wer darf lesen? Wer darf bearbeiten? Wer darf löschen? Das ist bei OneDrive viel rudimentärer.

Die einfache Entscheidungsregel

Stellt euch diese Frage: „Würde das Unternehmen diese Datei brauchen, wenn ich morgen nicht mehr da wäre?“

  • Ja: SharePoint
  • Nein / noch nicht: OneDrive

Ein Angebot, das ihr gerade schreibt: OneDrive. Das fertige, freigegebene Angebot: SharePoint. Eine persönliche Notizen-Sammlung: OneDrive. Das Unternehmens-Handbuch: SharePoint.

Migration von Netzlaufwerken

Die meisten KMUs, die zu M365 wechseln, haben irgendwo ein altes Netzlaufwerk: entweder ein physischer Server im Büro oder ein gemieteter NAS-Speicher. Die Frage: Wie kommt das in M365?

Was nicht funktioniert: Einfach alles 1:1 rüberkopieren. Dann habt ihr das alte Chaos auf neuer Infrastruktur. Wildwuchs-Ordner, Duplikate, veraltete Dateien — aber jetzt in der Cloud.

Was funktioniert: Migration als Chance zur Aufräumaktion nutzen.

  1. Bestandsaufnahme: Was liegt wirklich auf dem Laufwerk? Was davon ist noch relevant?
  2. Strukturplanung: Welche Abteilungen, Projekte und Kategorien braucht ihr? Maximal drei Ebenen tief.
  3. Migration der Muss-Dateien: Nur aktuell relevante Dokumente migrieren. Alles andere archivieren oder löschen.
  4. Altdaten-Archiv: Was ihr nicht braucht, aber nicht wegwerfen wollt: in ein separates SharePoint-Archiv verschieben, zugriffsgeschützt, nicht im Alltag sichtbar.

Best Practices aus der Praxis

  • Teams-Kanäle = SharePoint-Ordner: Jeder Teams-Kanal hat automatisch einen Ordner in SharePoint. Nutzt diese Struktur als Ausgangspunkt für eure Ablage.
  • Keine tiefen Ordnerstrukturen: Mehr als drei Ebenen werden nicht gepflegt. Lieber gute Benennungskonventionen als tausend Unterordner.
  • Einheitliche Dateinamen: Legt eine Konvention fest: z.B. JJJJ-MM-TT_Projektname_Version. Konsequent durchgehalten spart Suchzeit.
  • SharePoint-Startseite als Intranet: SharePoint kann mehr als nur Dateien. Nutzt die Startseite als kleine Unternehmens-Newsseite — Ankündigungen, Links zu wichtigen Dokumenten, aktuelle Infos.

Fazit

OneDrive und SharePoint schließen sich nicht aus — sie ergänzen sich. Der Schlüssel ist zu wissen, was wohin gehört. Mit einer klaren Regel (Firmen-relevant = SharePoint, persönlich = OneDrive) und einer guten Ausgangsstruktur ist das in der Praxis sehr einfach zu pflegen.

Ihr wollt euer Netzlaufwerk in SharePoint migrieren? Wir begleiten die Migration Schritt für Schritt — von der Strukturplanung bis zum Go-Live.

Netzlaufwerk in die Cloud migrieren?

Wir begleiten die Migration Schritt für Schritt — von der Strukturplanung bis zum Go-Live. Kostenloses Erstgespräch.

Erstgespräch buchen →
mc
mema consulting
Marcel & Melvin beraten KMUs bei der Einführung von Microsoft 365 und Dynamics 365 — praxisnah, zum Festpreis und ohne Berater-Bla.

Weitere Artikel

Excel-Chaos beenden: Warum eure Tabellen euch ausbremsen

Wann Excel nicht mehr reicht und welche M365-Tools die bessere Lösung sind.

Microsoft 365 Sicherheit für KMUs: Die wichtigsten Einstellungen

MFA, Conditional Access und mehr — die Sicherheits-Basics, die jedes KMU braucht.

mema consulting

Microsoft 365 & Dynamics 365 Beratung für Unternehmen. Wir richten eure digitale Infrastruktur so ein, wie euer Unternehmen tatsächlich funktioniert.

in
Lösungen
M365 Basis & Sicherheit Teams, Exchange & OneDrive Power Platform Copilot & KI Dynamics 365 Sales Dynamics 365 Customer Service Dynamics 365 Field Service Wartungsvertrag
Rechtliches
Impressum Datenschutz
Kontakt
mema consulting GmbH
Dorfstraße 19
27243 Groß Ippener
Büro Bremen
Hermann-Ritter-Str. 112
28195 Bremen (Tabakquartier)
04224 – 2299990
info@mema-consulting.de
© 2026 mema consulting GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Impressum · Datenschutz

Diese Website nutzt keine Tracking-Cookies. Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies für die grundlegende Funktionalität.